Gitarren

Fender 60's Custom Telecaster Bigsby

        > Obwohl die erste Telecaster mit Bigsby-Vibrato 1967 erschienen ist, reicht die Verbindung Fender und Bigsby viel weiter zurück. Man schrieb das Jahr 1948, und der junge Motorradfreak Paul A. Bigsby machte sich bereits zwei Jahre vor einem Herrn Leo Fender daran, die ersten elektrischen Solibody-Gitarren zu kreieren. Bigsby hatte damals Kontakt zu Merle Travis, einem der populärsten Saitenvirtuosen der Zeit, und fertigte mehrere Instrumente für in an, die dieser dann live einsetzte. ei einigen dieser Veranstaltungen war zufällig auch Leo Fender als Techniker für Verstärker und PA-Systeme anwesend und bat Travis, ihm die Bigsby-Gitarre einige Tage zu leihen. Laut Travis und Bigsby hat sich Fender dadurch nicht zu seiner Telecaster inspirieren lassen, sonder auch zu einem revolutionären Vibratosystem, wie es ab 1954 auf Stratocaster zu finden war. In der Tat wies die erste Telecaster einige Ähnlichkeiten mit der Bigsby-Gitarre auf, doch kamen Design und Klang beim Publikum mehr an - und schließlich schrieb Fender E-Gitarrengeschichte.



Bigsby ist heute aufgrund seines massiven Vibratosystems ein Begriff. Die Feder stammte ursprünglich aus einem Harley Davidson-Motor - und genauso Kultig wie die Motorradmarke Designte Bigsby auch das Vibrato. Kein anderes wirkt so klassisch und bombastisch, so schön und stilvoll, obwohl es sich eigentlichum ein schweres, umständliches Teil handelt. Und es war das einzgste Vibrato, das jemals einen anderen großen Klassiker zierte: Die Fender Telecaster. Denn ein Vibrato auf einer Tele war nie geplant. jedoch hatte Fender einige Bigsby-Systeme vorrätig, da Tele-Spieler ihre Instrumente immer öfter ihre Instrumente damit nachrüsten wollten. Schließlich ging die Tele-Bigsby aufgrund ihrer Nachfrage auf Serie - natürlich mit einem eingravieretn "F" auf der Grundplatte. Diese Kombi ist Kul, und darum hat Fender seit gut drei Jahren wieder solch ein Modell aus Japan-Fertigung im Programm.



In der Tat basiert die 60's Custom Telecaster Bigsby auf dem 1967er Modell. Auch damals war die Candy Apple Red Lackierung sehr begehrt, neu hinzugefügt ist allerdings das cremefarbende Binding - eine typische spezifikation der Custom - Ausführung. Der Hals hat das schlanke 62er Profil und liegt mit seinem weichen C-Shaping hervorragend in der Hand. Die Gitarre wurde ab Werk mit .010 bis .046er Fender-Saiten bespannt, lässt sich aber trotz dünner Vintage Bünden leicht und flüssig spielen.

2 Kommentare 11.8.07 14:30, kommentieren


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